by Bogna
Kollektive Kunst im öffentlichen Raum
Soziale Skulptur gegen strukturelle Gewalt an Frauen
Im Oktober 2025 begann Masterpiece for Good gemeinsam mit Kunstschülerinnen und Kunstschülern der Lycées St. Joseph und Vincent de Paul in Avignon das Projekt Pink Silence Avignon. Als Teil der fortlaufenden Reihe Pink Silence widmet sich das Projekt der Gewalt gegen Frauen und Kinder und schafft über einen längeren Zeitraum eine Verbindung von Bildung, Partizipation und künstlerischer Praxis.
Während des gesamten Projekts haben wir die Gruppe immer wieder einbezogen, um zu verstehen, wie die Teilnehmenden den Prozess und das anonyme Format wahrnehmen. Dadurch konnte ein Raum entstehen, in dem offenere und ehrlichere Formen der Reflexion möglich wurden.
Mithilfe einer strukturierten Methode arbeiteten die Schülerinnen und Schüler soziale, emotionale und räumliche Dimensionen des Themas heraus und übersetzten sie in sieben soziale Skulpturen.
Der Prozess war von geschützten Arbeitsbedingungen, kritischem Denken und geteilter Autorenschaft getragen.In vier Workshops zur sozialen Skulptur arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit Recherche, anonymen Erfahrungsberichten zu häuslicher Gewalt und kollektiven künstlerischen Prozessen. Daraus entstanden sieben Installationen im öffentlichen Raum sowie eine Reihe visueller Arbeiten, die am 8. März 2026 zum Internationalen Frauentag in den Schulen und im Stadtraum von Avignon präsentiert wurden.
Der Prozess war von geschützten Arbeitsbedingungen, kritischem Denken und geteilter Autorenschaft getragen.In vier Workshops zur sozialen Skulptur arbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit Recherche, anonymen Erfahrungsberichten zu häuslicher Gewalt und kollektiven künstlerischen Prozessen. Daraus entstanden sieben Installationen im öffentlichen Raum sowie eine Reihe visueller Arbeiten, die am 8. März 2026 zum Internationalen Frauentag in den Schulen und im Stadtraum von Avignon präsentiert wurden.










Grundlegende Fragen und anonyme Stimmen
Unsere Methode
Im Verlauf des Projekts haben wir die Gruppe regelmäßig einbezogen, um zu verstehen, wie die Teilnehmenden den Prozess und das anonyme Format erleben. So konnte eine offenere und ehrlichere Reflexion entstehen.
Mithilfe einer strukturierten Methode arbeiteten die Schülerinnen und Schüler soziale, emotionale und räumliche Dimensionen des Themas heraus und entwickelten daraus sieben soziale Skulpturen.
Geprägt war das Projekt von geschützten Arbeitsbedingungen, kritischem Denken und geteilter Autorenschaft.
Mithilfe einer strukturierten Methode arbeiteten die Schülerinnen und Schüler soziale, emotionale und räumliche Dimensionen des Themas heraus und entwickelten daraus sieben soziale Skulpturen.
Geprägt war das Projekt von geschützten Arbeitsbedingungen, kritischem Denken und geteilter Autorenschaft.







Padlet zur Datenerfassung
Wirkungsmessung
Über mehrere Monate hinweg nahmen 54 Schülerinnen und Schüler an Workshops teil, die Recherche, Austausch und künstlerische Praxis miteinander verbanden. Um eine breite Beteiligung zu ermöglichen, nutzten wir Padlet als gemeinsamen Raum zum Sammeln von Gedanken, Erfahrungen und Geschichten.
Diese Beiträge flossen von Anfang an in den Prozess ein. Sie prägten die Themen, beeinflussten die Entscheidungen in den Workshops und wurden nach und nach in künstlerische Formen überführt. So entstand ein kollektiver Arbeitsprozess, in dem Reflexion und Gestaltung untrennbar miteinander verbunden waren.
Diese Beiträge flossen von Anfang an in den Prozess ein. Sie prägten die Themen, beeinflussten die Entscheidungen in den Workshops und wurden nach und nach in künstlerische Formen überführt. So entstand ein kollektiver Arbeitsprozess, in dem Reflexion und Gestaltung untrennbar miteinander verbunden waren.
Vernissage zum Internationalen Frauentag
Ein öffentlicher Parcours durch Avignon
In Zusammenarbeit mit beiden Schulen und mit Unterstützung der Stadt Avignon werden die Installationen im Rahmen des Internationalen Frauentags im Stadtraum präsentiert. Fast 80 junge Teilnehmende werden in Avignon anwesend sein, um den Parcours zu begleiten, die Arbeiten zu betreuen, sie vor Ort zu aktivieren und Besucherinnen und Besucher durch die Installationen zu führen. Ziel ist es, im öffentlichen Raum einen offenen, respektvollen und lebendigen Dialog zu ermöglichen.
Interaktive Karte zur Erkundung von 7 Installationen in der Altstadt Avignons
Nachhaltigkeitsziele 3, 5 und 16
Geschlechtergleichstellung, Gesundheit und Wohlergehen, Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
In einem intensiven partizipativen Prozess entwickelten mehr als 50 Schülerinnen und Schüler gemeinsam öffentliche Installationen, die sich mit dem Schweigen rund um Tabuthemen wie Gewalt auseinandersetzen und damit zu SDG 5 und 16 beitragen. Indem die Arbeiten im Stadtraum verortet und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, verwandelte das Projekt sensible Themen in Räume für Wahrnehmung, Austausch und Bewusstseinsbildung. Zugleich förderte es emotionale Reflexion und stärkte damit auch die Dimension von Gesundheit und Wohlergehen im Sinne von SDG 3.
UNSERE WIRKUNG
7
Installationen
+ 80
TeilnehmerInnen
4
Partnerschaften
350
+
Digitale Dialoge
Gestalte mit uns Veränderung durch Kunst
Warum spenden?
Masterpiece for Good glaubt an die Kraft der Kunst, Menschen zu berühren, aufzuklären und gesellschaftlichen Wandel anzustoßen.
Mit Ihrer Unterstützung können wir unsere Programme weiterentwickeln, mehr Communities erreichen und langfristige Wirkung schaffen.
Ihre Spende hilft uns, Materialien, Workshops, Künstlerhonorare, Produktion, Reisekosten, Dokumentation und die grundlegende Infrastruktur für die Umsetzung unserer Projekte zu finanzieren.
Dabei streben wir an, 80 Prozent der Mittel direkt in die Projektarbeit und 20 Prozent in den strukturellen Aufbau unserer Organisation zu investieren.
Mit Ihrer Unterstützung können wir unsere Programme weiterentwickeln, mehr Communities erreichen und langfristige Wirkung schaffen.
Ihre Spende hilft uns, Materialien, Workshops, Künstlerhonorare, Produktion, Reisekosten, Dokumentation und die grundlegende Infrastruktur für die Umsetzung unserer Projekte zu finanzieren.
Dabei streben wir an, 80 Prozent der Mittel direkt in die Projektarbeit und 20 Prozent in den strukturellen Aufbau unserer Organisation zu investieren.